Präventive Medizin
Mehr als Zahlen auf Papier
Ein Laborbefund wirkt auf den ersten Blick oft wie eine Ansammlung von Abkürzungen und Zahlen. Richtig gelesen, liefert er wertvolle Hinweise auf Ihre Gesundheit.
Blutuntersuchungen gehören zu den wichtigsten Werkzeugen der Medizin. Sie können Hinweise auf Entzündungen, Stoffwechselstörungen, Mängel oder Organfunktionen geben, oft lange bevor Beschwerden auftreten. Genau deshalb sind sie ein zentraler Bestandteil der Vorsorge.
Doch Laborwerte sind keine Diagnose für sich. Ihre Aussagekraft entsteht erst, wenn sie im Zusammenhang mit Ihrer Krankengeschichte, Ihren Beschwerden und weiteren Befunden betrachtet werden.
Überblick
Häufig bestimmte Laborwerte
Blutbild
Rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen geben Hinweise auf Blutarmut oder Entzündungen.
Blutzucker und HbA1c
Zeigen, wie der Körper mit Zucker umgeht, und helfen, ein Diabetesrisiko früh zu erkennen.
Blutfette
Cholesterin und Triglyceride sind wichtige Faktoren für das Herz-Kreislauf-Risiko.
Leber- und Nierenwerte
Geben Auskunft darüber, wie gut diese wichtigen Organe ihre Aufgaben erfüllen.
Schilddrüse
Der TSH-Wert ist ein erster Hinweis darauf, ob die Schilddrüse ausgeglichen arbeitet.
Eisen und Ferritin
Der Speicherwert Ferritin zeigt besser als das Eisen im Blut, wie gut die Reserven gefüllt sind.
Richtig einordnen
Warum ein Wert außerhalb der Norm nicht alles sagt
Auf jedem Befund sind Referenzbereiche angegeben. Sie beschreiben, in welchem Bereich die Werte bei den meisten gesunden Menschen liegen. Ein Wert knapp außerhalb dieses Bereichs ist deshalb nicht automatisch krankhaft, und ein Wert innerhalb bedeutet nicht immer, dass alles optimal ist.
Auch äußere Faktoren beeinflussen das Ergebnis: Ob Sie nüchtern waren, wie viel Sie am Vortag getrunken haben, ob Sie Sport gemacht haben oder Medikamente einnehmen. Manche Werte schwanken zudem im Tagesverlauf.
Der Verlauf zählt
Oft ist nicht der einzelne Wert entscheidend, sondern wie er sich über die Zeit entwickelt. Regelmäßige Kontrollen machen Veränderungen sichtbar, die bei einer einmaligen Messung nicht auffallen würden.
Fachärztliche Expertise
Labordiagnostik aus einer Hand
Dr. Fritz-Petrin ist Fachärztin für Labordiagnostik. Sie weiß nicht nur, welche Werte bei welcher Fragestellung sinnvoll sind, sondern auch, wie Ergebnisse zustande kommen und wo ihre Grenzen liegen.
Statt eines Standardprogramms stellen wir die Untersuchung gezielt nach Ihrer Situation zusammen und besprechen den Befund persönlich mit Ihnen. Mehr dazu unter Laborprofile.
Ablauf
Von der Blutabnahme zur Besprechung
01.
Fragestellung klären
Im Gespräch legen wir fest, welche Werte für Ihre Situation aussagekräftig sind.
02.
Blutabnahme
Die Abnahme erfolgt meist am Morgen und je nach Profil nüchtern. Wir informieren Sie vorab genau.
03.
Befundbesprechung
Wir besprechen Ihre Ergebnisse persönlich, ordnen sie verständlich ein und planen gemeinsam die nächsten Schritte.
Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Muss ich für die Blutabnahme nüchtern sein?
Für manche Werte wie Blutzucker oder Blutfette ja. Wir sagen Ihnen vorab genau, worauf Sie achten sollten.
Wie lange dauert es bis zum Ergebnis?
Viele Werte liegen bereits nach kurzer Zeit vor, spezielle Untersuchungen können etwas länger dauern.
Kann ich meine Medikamente vor der Abnahme einnehmen?
Das hängt vom Medikament und den gewünschten Werten ab. Bitte klären Sie das vorab mit uns.
Ich habe bereits Befunde. Soll ich sie mitbringen?
Ja, gerne. Frühere Befunde helfen, den Verlauf zu beurteilen und unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Ähnliche Beiträge
