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Vitamin D: Gut versorgt durch die dunkle Jahreszeit

Orthomolekulare Medizin

Das Sonnenvitamin

Vitamin D bildet der Körper zum größten Teil selbst, mithilfe von Sonnenlicht. Genau das wird in unseren Breiten in den Wintermonaten zum Problem.

Vitamin D ist streng genommen ein Hormon-Vorläufer. Es spielt eine wichtige Rolle für den Kalziumhaushalt und damit für gesunde Knochen, ist aber auch an der Funktion von Muskeln und Immunsystem beteiligt.

Anders als bei den meisten Vitaminen deckt die Ernährung nur einen kleinen Teil des Bedarfs. Der Großteil entsteht in der Haut, wenn sie UV-B-Strahlung ausgesetzt ist. In Österreich reicht die Sonneneinstrahlung etwa von Oktober bis März dafür kaum aus. Die Speicher, die im Sommer aufgefüllt wurden, leeren sich in dieser Zeit nach und nach.

Orangen, Limetten und Kapseln als Symbol für Mikronährstoffe

Risikofaktoren

Wer besonders auf Vitamin D achten sollte

Wenig Zeit im Freien

Wer überwiegend in Innenräumen arbeitet, bildet auch im Sommer oft weniger Vitamin D.

Höheres Alter

Mit den Jahren nimmt die Fähigkeit der Haut deutlich ab, selbst ausreichend Vitamin D zu bilden.

Dunklere Haut

Mehr Pigment bedeutet einen natürlichen UV-Schutz und damit eine geringere Eigenproduktion.

Konsequenter Sonnenschutz

Sonnencreme schützt die Haut, hemmt aber auch die Bildung von Vitamin D.

Übergewicht

Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert und steht dem Körper dann weniger zur Verfügung.

Bestimmte Erkrankungen

Darmerkrankungen oder manche Medikamente können Aufnahme und Stoffwechsel beeinflussen.

Messen statt raten

Was der Laborwert verrät

Ob ein Mangel vorliegt, lässt sich mit einer einfachen Blutabnahme feststellen. Gemessen wird dabei in der Regel 25-Hydroxy-Vitamin-D, die Speicherform im Blut. Sie gibt einen guten Überblick über die Versorgung der vergangenen Wochen.

Müdigkeit, Muskelschwäche oder eine erhöhte Infektanfälligkeit können auf einen Mangel hinweisen, sind aber unspezifisch. Erst der Laborwert zeigt, ob tatsächlich zu wenig Vitamin D vorhanden ist.

Mehr ist nicht besser

Vitamin D ist fettlöslich und wird im Körper gespeichert. Hohe Dosen über längere Zeit können zu einer Überversorgung führen und den Kalziumhaushalt stören. Eine Einnahme sollte deshalb immer zum gemessenen Wert passen und ärztlich begleitet werden.

Individuell versorgt

Der orthomolekulare Blick auf Vitamin D

Vitamin D wirkt nicht allein. Für den Knochenstoffwechsel spielen zum Beispiel auch Kalzium, Magnesium und Vitamin K eine Rolle. Deshalb betrachten wir die Werte immer im Zusammenhang mit Ihrer Ernährung, Ihren Beschwerden und Ihrer Lebenssituation.

Als Fachärztin für Labordiagnostik und Ärztin für Orthomolekulare Medizin verbindet Dr. Fritz-Petrin eine präzise Analyse mit einer Empfehlung, die zu Ihnen passt.

Ablauf

Vom Laborwert zur passenden Versorgung

01.

Gespräch

Wir sprechen über Ihren Alltag, Ihre Ernährung, mögliche Beschwerden und bestehende Medikamente.

01.

02.

Laboranalyse

Eine Blutabnahme zeigt, wie gut Sie aktuell mit Vitamin D und weiteren relevanten Werten versorgt sind.

02.

03.

Empfehlung und Kontrolle

Bei Bedarf erhalten Sie eine passende Dosierung. Eine Kontrolle im Verlauf zeigt, ob der Wert im Zielbereich liegt.

03.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Kann ich Vitamin D über die Ernährung aufnehmen?

Nur in geringem Umfang. Fetter Seefisch, Eier und manche Pilze enthalten Vitamin D, decken den Bedarf aber meist nicht allein.

Davon raten wir ab. Die UV-Strahlung erhöht das Hautkrebsrisiko und lässt die Haut schneller altern.

Häufig ist eine Messung im Herbst oder Winter aussagekräftig. Den passenden Zeitpunkt besprechen wir individuell.

Eine Einnahme ohne Messung ist nicht immer sinnvoll. Eine passende Dosierung richtet sich nach Ihrem Wert und Ihrer Situation.

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